Was ist eine "Kontoklatsche"? - Eine Begriffserklärung



Eine deutsche Bankverbindung ist die Achillesferse der "Nutzlosbranche" und deren Anwalts- und Inkassohelfer, die durch "Inkasso-Stalking" nach dem "Kalletaler Dreieck" versuchen, betroffene Verbraucher um ihr Geld zu bringen.

Im Artikel "Götterdämmerung im Abofallen-Paradies" schrieb Computerbetrug.de dazu:
"Hinzu kommt, dass auch die Banken sensibilisiert sind. Nachdem sich immer mehr betroffene Verbraucher beschwerten, kündigten zunehmend Geldinstitute den Betreibern fragwürdiger Internetdienste das Konto. Der Imageschaden, mit Abofallen in Verbindung gebracht zu werden, wog für die Banken offensichtlich schwerer als das Geld, dass sich mit der Kontoführung verdienen ließ. Abofallen-Betreiber treffen derartige Kontokündigungen an ihrer empfindlichsten Stelle. Um bei ihren Opfern kassieren zu können, benötigen sie Kontoverbindungen in Deutschland. Werden diese gekündigt, gerät ihr komplettes Mahn- und Inkassowesen ins Stocken."

Im Buch "Tote Ratten für den Tankwart" steht ab Seite 114 folgendes. Zitat:
"Die Verbraucher hatten eine Achillesferse im System gefunden. Nachdem man uns rechtlich nichts konnte, fanden die Gegner meines Mandats einen neuen Weg, uns zu torpedieren. Es war der schlaueste Weg, der sich bot, denn er grub das Wasser da ab, wo es fließen sollte. Die Banken, bei denen ich oder meine Mandanten Konten hatten, kündigten uns reihenweise die Geschäftsbeziehung."

Focus online schrieb im Artikel "Abofallen: Die Abzock-Zombies":
"Wenn Sie den Abzockern richtig wehtun wollen, dann informieren Sie deren Bank, sobald Sie auf einer Rechnung eine Bankverbindung sehen. Denn kündigt die Bank das Konto der Abzocker, versiegt deren Geldfluss."

Beim Verein Antispam finden Sie z.B. einen Musterbrief zur Beschwerde bei Banken.



» Einige Gerichtsurteile zur "Kontoklatsche":

Amtsgericht Bonn vom 18.09.2012 (Az: 108 C 109/12):
Verlinkung eines Aufrufs der Verbraucherzentrale Hamburg zu Protestschreiben an Banken gegen Abofallenbetreiber rechtmäßig. ... [ Weiterlesen ]

Landgericht München I vom 18.10.2012 (Az: 25 O 1251/12):
Verlinkung eines Aufrufs der Verbraucherzentrale Hamburg zu Protestschreiben an Banken gegen Abofallenbetreiber war nicht rechtswidrig. ... [ Weiterlesen ]

Das OLG München hat mit Urteil vom 15.11.2012, Az. 29 U 1481/12, entschieden, dass der Aufruf einer Verbraucherzentrale, "Abofallenbetreibern das Handwerk zu legen", indem man Banken zu der Kündigung von Konten der Abofallen-Betreiber auffordert, von der Meinungsfreiheit gedeckt ist. ... [ Weiterlesen ]

OLG München vom 12.06.2013 (Az: 29 U 4520/12):
Webtains GmbH verliert in Sachen Kontoklatsche auch zweitinstanzlich gegen verbraucherschutz.tv. ... [ Weiterlesen ]

I. Zivilsenat des BGH vom 06.02.2014 (Az: I ZR 75/13):
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat [...] entschieden, dass der Aufruf einer Verbraucherzentrale an ein Bankinstitut zur Kündigung eines Girokontos eines Unternehmens ausnahmsweise zulässig ist. ... [ Weiterlesen ]



» Interessante und nützliche Links:

Computerbetrug.de: Abofallen im Internet
Verbraucherzentrale Hamburg: Abofalle - Stur bleiben!
Antispam e.V.: Deutschland ist ein Abzockerparadies. Wie kommt das?
Rechtsanwalt Udo Vetter: Bloß nicht diskutieren



» Impressum/Kontakt für die Domain "Kontoklatsche.de".

© 2011 - 2016 • Alle Rechte vorbehalten